Fairness-Vereinbarung unterzeichnet
Die Linke und drei weitere Parteien unterzeichnen Fairness-Vereinbarung für den Kommunalwahlkampf 2026 im Landkreis Regensburg nach Kölner Vorbild. Weitere Parteien sind herzlich eingeladen.
Die Idee stammt aus der Stadt Köln, in der die demokratischen Parteien seit rund 25 Jahren auf diese Art ein Zeichen für einen fairen und respektvollen Wahlkampf setzen. Nun ist die Idee im Landkreis Regensburg angekommen und soll auch hier für einen respektvollen, sachlichen und diskriminierungsfreien Kommunalwahlkampf sorgen.
Am 29. Januar trafen sich die Parteivorsitzenden und die Kandidierenden für Listenplatz 1 der Kreistagswahl von ÖDP, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke im Gasthof Krieger in Mariaort, um eine Fairnessvereinbarung zu unterzeichnen. Damit betonen die Anwesenden die Vielfalt der Bevölkerung im Landkreis Regensburg und die Bedeutung von Menschenwürde und Toleranz für ein friedliches Miteinander.
Die Unterzeichnenden verpflichten sich, Minderheiten nicht zu instrumentalisieren und Vorurteile sowie gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit – wie Rassismus, Antisemitismus, Homophobie, Sexismus und weitere Diskriminierungsformen – aktiv abzulehnen. Sie sind davon überzeugt, dass der Wahlkampf auf Ideen und Lösungen ausgerichtet sein muss und nicht auf Kosten Schwächerer oder von Menschen mit Migrationshintergrund geführt werden darf.
Für Die Linke waren Daniela Deisenroth (Listenplatz 1) und Janis Wessely (Listenplatz 2), für die ÖDP Herbert Hanwalter (Listenplatz 1) und die Kreisvorsitzende Dr. Katharina Del Bianco, für die SPD waren Silvia Gross (Listenplatz 1) und die Co-Kreisvorsitzende Dr. Gaby Griese-Heindl anwesend und für B90/Die Grünen Kreissprecherin Mareike Artmann und Dr. Merten Niebelschütz in Vertretung für Dr. Eva Schropp (Listenplatz 1), die aufgrund wichtiger kommunalpolitischer Sitzungstermine verhindert war.
Gerne können sich weitere Parteien der Vereinbarung anschließen.

